Chronologie 2000 – 2009

 

2000 produziert Brancaia erstmals den TRE. Als Assemblage von Trauben aus mehreren toskanischen Anbaugebieten ist er eine absolute Neuheit – und ein erneuter mutiger Traditionsbruch. Im gleichen Jahr erlauben die Weinberge in der Maremma die erste kleine Ernte. Das Weingut in Radda öffnet seine Tore für Besucherinnen und Besucher, die Installation einer Solar-Wasser-Heizung macht Brancaia noch ökologischer.

2002 bringt Brancaia seinen Flagship Wein aus der Maremma auf den Markt. Er trägt den Namen Ilatraia und erhält trotz des schwierigen Weinjahrs sofort grosse Anerkennung. Simon Woods von “Wine International” zückt 95 von 100 Punkten, der “Wine Spectator” deren 92. “Alte Dokumente besagen, dass der Hügel auf dem Anwesen in der Maremma mindestens seit 1823 Ilatraia heisst. Vermutlich war er zu dieser Zeit mit Ilatro-Bäumen bedeckt. So kam der Name Ilatraia heraus. Heute gedeiht dort unser bester Petit Verdot”, erklärt Barbara Widmer. Auch in Sachen Handel ist 2002 ein bedeutendes Jahr für Brancaia. Das Weingut exportiert erstmals nach Japan und Thailand, womit es in Asien Fuss fassen kann.

2004 sind bereits 40 Hektar der Rebflächen in der Maremma bestockt. Dazu freut sich Brancaia über seine ersten Exporte nach Brasilien.

2006 belegt Brancaia mit dem IL BLU des Jahrgangs 2004 Platz 9 in den Top 100 des “Wine Spectator”.

2007 ergänzt Indien die Liste der Länder, in die Brancaia seine Weine exportiert.

2008 liefert Brancaia erstmals nach Mexiko. Damit sind die Weine aus Radda, Castellina und der Maremma bereits in rund 40 Ländern weltweit erhältlich. Mit den meisten Partnern besteht eine langfristige Kooperation.

2001 erweitert Brancaia seine Produktpalette und stellt zusammen mit der weltberühmten Distilleria Berta aus dem Piemont erstmals Grappa her. Eines von zehn Fässern der geschmeidigen, bernsteinfarbenen Spirituose darf jeweils neun weitere Jahre vom Grappa annata zum Grappa 10 reifen.

2003 ist die neue Kellerei in der Maremma endlich einsatzbereit – und es gibt eine wunderbare Überraschung in der Printausgabe des “Wine Spectator”. Die Titelgeschichte namens “Italy’s new Faces” widmet sich auch Barbara Widmer. Sie schafft es als einzige Winzerin ohne italienischen Pass in den exklusiven Kreis der zehn Auserwählten. An der Exportfront geht es ebenfalls voran: Israel und Kanada kommen als neue Destinationen für Brancaia hinzu.

2009 schafft es der TRE des Jahrgangs 2007 auf Platz 10 in den illustren Top 100 des “Wine Spectator”. Mit dem Il Bianco produziert Brancaia seinen ersten Weisswein. “Weissweine spielen in der Toskana für gewöhnlich eine Nebenrolle. Umso stolzer sind wir auf unseren Il Bianco, der uns mit jedem Jahrgang noch besser dünkt und sich im Lauf der Zeit bestens entwickelt”, erklärt Barbara Widmer.

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